Solarlampe Luci – sinnvoll in Mietwohnungen?

Von
13.09.2013

Solargeräte in Mietwohnungen – Solarlampe Luci.

Mein Artikel vom 25.03.2013 zeigt, dass es durchaus möglich ist, in Mietwohnungen Solarstrom einzuspeisen. Die Rechnung geht zwar auf, aber es lohnt sich nicht wirklich. Was sich aber bei den aktuellen Preisen für Leuchtmittel und Lampen durchaus lohnen kann, ist die Anschaffung einer Luci Solar-LED-Lampe.

Ich hatte mir Mitte Juli zwei Stück der Solarlampe Luci von www.mpowerd.com bestellt. Da es keinen Vertrieb in Deutschland gab, habe ich sie aus Amerika schicken lassen, was mich samt Porto fast 50,- € gekostet hat. Ende August sind sie endlich gekommen.

Solarlampe Luci auch für Mietwohnungen

© Rolf Liedke

Was kann Luci? Luci ist eine LED Lampe, die im Sonnenlicht ihren Akku auflädt und laut Hersteller nach 8 Stunden Ladezeit 6-12 Stunden Licht abgibt, je nach Helligkeit. Diese Zeiten kann ich noch nicht bestätigen, aber für meine Zwecke hat die Leuchtdauer bisher genügt.

Der Clou: Luci ist kein festes Konstrukt, sondern ein aufblasbarer klarer Zylinder ca. 12,5 cm im Durchmesser und 11 cm hoch. An einer Seitenfläche unter den Solarmodulen liegt ein LED-Kranz mit 10 LEDs und an der anderen Seite eine simple Reflexionsfläche.

Luci lässt sich super als Nachtlicht (einfach buntes Tuch drüber) wie auch zur Beleuchtung ganzer Räume verwenden (eine reicht hier aber nicht aus). Sie ist wasserfest, weil sie wie ein Wasserball gebaut ist und eignet sich somit nicht nur für die Mietwohnung sondern auch für Camping und Garten.

Sie wirkt zugegeben etwas provisorisch aber auch futuristisch. Wie auch immer – sie hat ihren Charme. Bei mir hat sie Einzug auf den Nachttisch gefunden und gibt mir schummriges Hintergrundlicht, wenn ich mit dem Tablet PC Filme schaue. Und bei nächtlichen Wohnungs-spaziergängen erhellt sie ganze Räume ohne die Familie zu wecken.

Ich werde sicher nicht meine normalen Lampen zugunsten der Luci entsorgen aber sicherlich weniger verwenden.

Was ich am System Luci besonders schätze ist, dass für jede in westlichen Ländern verkaufte Lampe eine in die 3. Welt gespendet wird. Das erinnert an das 100,- Dollar Laptop Projekt, was wohl leider eingeschlafen ist.

Der Einsatz von Solarlampen und -geräten ist immer noch in den Kinderschuhen, aber kommt so langsam in Schwung. Die Googlesuche „Solargeräte für den Haushalt“ fördert das ein oder andere Sinnvolle zur Nutzung in Mietwohnungen zu Tage.

2 Meinungen:

  1. Brunner

    Wird in Deutschland inzwischen auch verkauft. Leider jedoch völlig überteuert, schade das skrupellose Händler ein so tolles Projekt so zum scheitern bringen. Der Hersteller spricht von einem Verkaufspreis von ca. 12 Euro in Europa, die Vertreiber hierzulande nehmen allerdings 22 – 24 Euro.
    Gewinner sind nicht die Ärmsten der Welt (die sind nur eine billige Ausrede) sondern Gewinner sind Gewissenlose Geschäftemacher die damit reich werden wollen.

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    1. Rolf LiedkeRolf Liedke Artikelautor

      Hallo Brunner,

      wenn die einzeln in USA bestellt werden kommt so ein Preis zustande. Meine haben mit allem drum und dran genau so viel gekostet. Soweit ich gelesen habe wird dennoch immer eine Lampe gespendet. Mir war es das wert. Man kann nur hoffen das es bald einen richtigen Vertrieb in Deutschland gibt.

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